In der chinesischen Medizin ist der Mensch ganzheitlich betrachtet, ein Teil des Kosmos und wird durch die Kraft des Kosmos belebt. Diese Kraft fließt als Ki (Qi), in deutsch „Lebensenergie“ durch Energiebahnen im menschlichen Körper. Diese Energiebahnen oder Funktionskreise nennt man auch Meridiane. Davon gibt es 12 Hauptmeridiane, die in 6 Yang-Energiebahnen, die aktiv arbeiten und in 6 Yin Energiebahnen, die passiv und aufnehmend sind, unterteilt werden. Weiterhin gibt es noch 8 außergewöhnliche Meridiane und viele Nebengefäße.
Die fernöstliche Forschung geht davon aus, dass die zwölf Hauptenergiebahnen bestimmten Organen zugeordnet sind, welche in der Übersichtskarte mit ihren Zuordnungen und Beziehungen dargestellt sind.